Noch etwas zu den Rücknahmen – technischer Art

Kürzlich hatten wir heiße Diskussionen zu den Rücknahmen/Verzichten nach dem Schlusstermin. Davon soll mein heutiger Beitrag nicht handeln.

Vielmehr geht es mir heute um die Reihenfolge der Prüfungen, wenn wir Änderungen der Tabelle vor dem Schlusstermin bearbeiten.

Es kommt immer wieder vor, dass wir Anmeldungen bearbeiten, zu denen wir die Forderung vorläufig bestreiten. Wir informieren den Gläubiger und nach nicht allzu langer Zeit kommt tatsächlich sehr oft eine Teilrücknahme. Wir prüfen dann erneut und stellen fest, o.k. so kann es anerkannt werden. Gesagt getan:

Wir gehen also auf unsere erste Prüfung, in der wir die Forderung vorläufig bestritten haben und tragen dort die Rücknahme/Teilnahme ein und erkennen den Rest nachträglich an.

Nun drucken wir unser Tabellenblatt und stellen fest, dass die Rücknahme/Teilrücknahme im Feld bei der Forderungsbegründung seht. Aber eigentlich gehört das ja in das Feld Bemerkungen/Berichtigungen.

Der Fehler ist schnell gefunden:

Wenn wir eine Forderungsprüfung haben, müssen wir diese anklicken und sodann auf neue Prüfung gehen. Es öffnet sich ein Prüfungsfeld mit den Daten der vorherigen Prüfung. Wir geben den Rücknahmebetrag ein und aktualisieren den festgestellten Betrag. Wenn wir schon eine Teilrücknahme haben und nun eine zweite erfolgt, dann müssen wir unbedingt den kompletten Rücknahmebetrag eintragen, damit wir den restlichen festgestellten Betrag „errechnen“ lassen können.

Bitte achten Sie auf den Prüfungsvermerk. Oftmals sehen wir erst beim Ausdruck der Tabelle, dass wir nicht den richtigen Prüfungsvermerk gespeichert haben: Denn INVEP speichert immer den Vermerk der zuletzt eingegebenen Prüfung. Wir müssen immer zum Schluss der Prüfung auf die Rücknahme klicken (wenn es um eine andere Prüfung geht, dann natürlich darauf) und den Feststellungsvermerk bestätigen.

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